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Nordsee
www.eiderstedt.de
www.ferienmagazin-eiderstedt.de
www.tz-eiderstedt.de
www.nordseetourismus.de
Eiderstedt:
Die
Halbinsel Eiderstedt im Südwesten des Kreises Nordfriesland stellt
in jeder Beziehung eine Ausnahme
unter den vielfältigen Landschaften Schleswig-Holsteins dar. Ein
künstlich geschaffener Schutzwall umsäumt
ihre Küsten und riegelt sie gegen das Wattenmeer ab.
Eiderstedt
mit circa 30 km Länge und 15 km Breite, ist ab ca. 1000 nach Chr.
durch Eindeichung (Koog) und
Landgewinnung aus den drei Inseln Utholm bei Tating, der Insel Eiderstedt
bei Tönning und der Insel Everschop
bei Garding gewachsen ist. Da diese drei Inseln Harden, d.h. eigenständige
Verwaltungsbezirke waren, wurde das
Gebiet der Halbinsel Eiderstedt ursprünglich auch Dreilande genannt.
Die aus dem Schwemmland gewonnenen
Böden ermöglichten nicht nur in der Vergangenheit eine überaus
einträgliche Landwirtschaft. Heute ist der Tourismus dominierend.
Wichtige Orte auf Eiderstedt sind St.Peter-Ording, Garding und Tönning.
Wahrzeichen der Halbinsel
Eiderstedt ist der Leuchtturm Westerhever. Weitere touristische Attraktionen
sind das Katinger Watt, das
Eidersperrwerk oder die Seehundsbänke im Wattenmeer.

Haubarge
Der Haubarg ist das Wahrzeichen der Landschaft Eiderstedts und Ausdruck
der wirtschaftlichen Blüte
des 16. u. 17. Jahrhunderts. Der Haubarg ist ein Ein-Haus-Hof, dessen
Kern aus dem Vierkant besteht.
4, 6, 8, selten auch 10 Ständer bilden das tragende Gerüst.
Im Haubarg mit seinen enormen Abmessungen
wurde das Vieh im Winter untergestellt und im Dachraum konnte das Heu
für die Winterfütterung geladen werden.
Von den rund 400 Haubargen, die es um 1800 gab, stehen heute noch 60-70,
die Hälfte unter Denkmalschutz.
Die meisten dienen nicht mehr der Landwirtschaft, sondern zu Wohnzwecken
und als Ferienhäuser. Der bekannteste
Haubarg ist der Rote Haubarg in der Nähe von Witzwort. Der Vorgängerbau
war noch mit roten Dachziegeln bedeckt,
daher der Name. Heute ist das gewaltige Dach mit Reet bedeckt und seine
Mauern weiß verputzt. Das Besondere
an ihm sind nicht nur seine imponierende Größe, die schöne
Lage in einer Park- und Gartenlandschaft. Das
Besondere ist auch, daß man ihn besichtigen kann. In der Loo (Diele)
und im Pferdestall ist eine Abteilung
des Eiderstedter Heimatmuseums eingerichtet. In dem stilvoll eingerichteten
ehemaligen Wohnräumen
ist eine Gaststätte untergebracht.

Gezeiten,
Wind und Deiche
Erde und Mond drehen sich im Monat einmal um ihren gemeinsamen
Schwerpunkt. Diese Rotation erzeugt auf
der Erde vom Mond weggerichtete Fliehkräfte. Die Gravitationskraft
und die Zentrifugalkraft bewirken zwei
Flutberge. Der Beobachter an der Küste erlebt das Phänomen in
einem periodischen Steigen (Flut) und
Fallen (Ebbe) des Wassers. Eine Tide, bestehend aus einer Flut und einer
Ebbe dauert rund 12 Stunden.
Die mittleren Unterschiede des Wasserstandes (Tidenhübe) an der deutschen
Nordseeküste betragen 2 - 4 Meter.

Auf
Eiderstedt gibts immer Wind - mal mehr und mal weniger. Hier kann man
sich so richtig den Wind um die
Nase wehen lassen. Wenn die aus der Großstadt so richtig schwitzen,
dann bringt an der See die frische Brise
Abkühlung. Meißtens bläst der Wind aus westlichen Richtungen.
Der
Deich ist der Schutzwall, der Eiderstedt gegen die Nordsee schützt.
Die Anfänge des Deichbaus kann
man heute ins 12.Jahrhundert legen.
Eidersperrwerk
Die Eider, ca. 190 km lang, mündet bei Tönning in die Nordsee.
Das Eidersperrwerk wurde nach der großen
Sturmflut 1962 konzipiert und in den Jahren 1967 bis 1973 gebaut. Die
zwischen dem Südufer von Eiderstedt und
dem Nordrand von Dithmarschen errichtete Sperre findet vergleichbare Bauwerke
nur in den Niederlanden.
Es
ist eine 200 Meter breite, gewaltige technische Anlage mit fünf Durchlässen
von je 40 Meter Breite.
Bei normalen Wasserstand kann die Tide frei ein- und auslaufen. Bei Sturmflutgefahr
werden die Durchlässe
durch riesige Tore geschlossen. Vom Außenhafen des Sperrwerks legt
ein Schiff zu den Seehundsbänken ab.

Westerhever
Leuchtturm
Das bekannteste Gebäude an Schleswig-Holsteins Westküste ist
der Leuchtturm Westerheversand, flankiert von
den einstigen Wärterhäuschen. Die Leuchtturmwarft ist über
einen ausgewiesenen Weg von Westerhever aus
zu Fuß zu erreichen. Hin- und Rückweg dauern ca. eineinhalb
Stunden. Der Turm wurde 1906/07 gebaut.
127 große Baumstämme wurden in voller Länge in den Grund
getrieben, darauf kam ein Betonsockel von
elf Metern Durchmesser. Der Turm selbst ist aus Gußstahl konstruiert
und sendet sein Licht von 41,5 Meter Höhe.

Das
Wattenmeer
Das Watt ist Meeresboden, der bei Niedrigwasser trockenfällt.
Oberflächlich betrachtet scheint der Wattboden eher eintönig
und kaum belebt. Bei genauerem Hinsehen offenbart
sich jedoch eine unerwartete Vielfalt an Leben, in Form und Zahl. Die
Wattflächen sind mal fest (Sandwatt) und
mal weich (Schlick). Eine Wattwanderung ist ein Erlebnis. Die Weite des
Watts scheint unendlich - sollte aber nur mit
sachkundiger Führung geschehen.
Diverse
Orte besuchte Orte auf Eiderstedt und "Umgebung"
Welt

www.gemeinde-welt.de
Welt, mit knappen 230 Einwohnern auf ca. 8,2 qkm, besteht
hauptsächlich aus Ferienhäusern- und Wohnungen,
einem Hotel und einem Landgasthof.
Das
Gebiet um Welt gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten der
südlichen Eiderstedter Marsch. Schon während
des 9. Jahrhunderts lebten hier bäuerliche Siedler.
In
Welt existieren mit dem "Kornhof", dem "Tetenshof"
und dem "Haubarg Windschuur" (in dem ich meinen
Urlaub verbrachte) noch drei der für Eiderstedt so typischen Haubarge
genannten alten Bauernhäuser.
St.Peter-Ording
Einer
der bekanntesten Orte auf der Halbinsel ist St.Peter-Ording.
www.st.peter-ording.de
St.
Peter-Ording ist ein Ferien- und Kurort im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein
und nach den
Übernachtungszahlen das größte Seebad Deutschlands. St.
Peter-Ording ist der bedeutendste touristische
Schwerpunkt in Schleswig-Holstein. Es verfügt als einziges deutsches
Seebad über eine eigene Schwefelquelle und
trägt daher die Bezeichnung "Nordseeheil- und Schwefelbad".
12
Kilometer lang und bis zu 2000 m breit, angefüllt mit 10 Mio. m²
feinstem, weißen Sand, so groß wie
2.000 Fußballfelder - das ist wohl die "größte Sandkiste"
der Welt. St. Peter-Ording bietet das große Strand- Erlebnis
an der Nordsee. Nirgendwo sonst... 10 Mio m² Sandstrand Weit schiebt
sich der Strand ins Meer hinaus,
ein Erlebnis unendlicher Weite und Freiheit, ein beeindruckendes Naturbild
von Dünen, Strand und Meer mit
atemberaubender Himmelslandschaft.

Der
Ort besteht aus den Ortsteilen Ording, Bad, Dorf, Böhl und Süderhöft.
Sankt
Peter-Ording gilt zusammen mit Sylt als das beste deutsche Revier zum
Wind- und Kitesurfen. Der Strand
wird ebenso zum Strandsegeln und Kitebuggyfahren benutzt. Häufig
sind auf den Dünen viele Drachen zu sehen.
Bekannt wurde der Ort in den 90er Jahren auch als Drehort und Handlungsstätte
der Surf-Serien Gegen
den Wind und
Strand-Clique
der ARD.

Husum
www.husum.de
www.husum-online.de
Husum
liegt an der Nordsee am Rande der Geest, 72 km westlich von Kiel, 119
km nordwestlich von Hamburg
und 43 km südwestlich von Flensburg.

Husum
ist als Kreisstadt das wirtschaftliche Zentrum Nordfriesland und Mittelzentrum
für die Westküste
Schleswig-Holsteins mit entsprechenden Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen.
Im historischem Stadtzentrum mit
Marktplatz und Marienkirche sowie im Gewerbegiet ist der Handel- und Dienstleistungssektor
vorherschend. Auf dem
Marktplatz findet jeden Donnerstag einer der größten Wochenmärkte
Schleswig-Holsteins statt.

Der
Tourismus ist ein weiterer wichtiger Wirtschafsfaktor. Husum wird auch
"Das Tor zu Halligwelt" genannt.
Am Dockkoog grenzt Husum an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer. Husum bietet Unterkünfte
in allen Kategorien, hat einen Campingplatz und eine Jugendherberge. Am
Dockkoog gibt es einen Badestrand
(kein Sand, sondern grüner Deich), außerdem im Stadtgebiet
ein Hallenbad. Im August feiert Husum mit den
Hafentagen das größte Stadtfest an der Schleswig-Holsteinischen
Westküste.
Büsum
www.buesum.de
Der
Ort liegt an der Nordsee, nahe der Eidermündung.
Ursprünglich
war Büsum eine Insel, deren Südseite im Laufe der Jahrhunderte
durch Sturmfluten
(1362, 1436 und 1570) teilweise abgetragen und im Norden wieder angeschwemmt
wurde. Mit dem Bau
eines Deichs wurde diese Insel "landfest". Seit 1837 darf sich
die Stadt offiziell Nordseebad nennen.
Die
Gemeinde ist Seebad und das wichtigste Zentrum des Tourismus im Kreis
Dithmarschen. Besucher
eingerechnet ist sie in den Sommermonaten der größte Ort des
Kreises. Im Jahr 2002 boten Büsumer
Betriebe 6.846 Gästebetten an, die von 83.295 Gästen zu insgesamt
658.723 Übernachtungen genutzt wurden.
Nach Westerland auf Sylt, Sankt Peter-Ording sowie den Ostseebädern
Grömitz und Timmendorfer Strand waren
dies die fünftmeisten Übernachtungen in ganz Schleswig-Holstein.
Die Gäste kommen zu 99,5 % aus Deutschland.
Die Quote der ausländischen Gäste ist mit 480 ungewöhnlich
niedrig.

Neben
dem künstlich aufgespülten Sandstrand hat Büsum auch ein
neugebautes Meerwasserwellenband,
einen Museumshafen, das museum am meer das sich vor allem dem Meer und
seiner Nutzung durch
den Menschen widmet.
Büsum
hat einen kleinen Hafen. In ihm liegen vor allem Ausflugsschiffe (unter
anderem nach Helgoland und
Krabbenfischer. Weiterhin sind dort das Schiff "Schleswig-Holstein"
des deutschen Zolls. Seit einigen Jahren ist
ein Teil des Hafenbeckens als Museumshafen aufgewiesen.

In
Büsum befinden sich zwei Leuchtfeuer. Der rot-weiße Turm wurde
als Orientierungsfeuer in den Jahren 1912/1913
gebaut, ist 22 Meter hoch und hat eine Nenntragweite von 17/12 Seemeilen.
Das Molenfeuer besteht aus zwei
je 10 Meter hohen Türmen in grün und rot.

Friedrichstadt
www.friedrichstadt.de
Der
Luftkurort Friedrichstadt (dänisch: Frederikstad) liegt zwischen
den Flüssen Eider und Treene im
Kreis Nordfriesland.
Durch ihr einmaliges holländisches Flair wird sie
auch "Holländerstädtchen" oder "Klein Amsterdam"
genannt und
ist dadurch beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Tagesausflügler.

Der
ältere, von der holländischen Renaissance geprägte Teil
der Stadt wird von einer Gracht namens
Mittelburggraben durchzogen. Eine weitere Gracht, die Norderburggracht,
wurde bereits 1705 zugeschüttet.
Die Wasserarme der Stadt bieten Lebensraum für unzählige Enten,
deren Fütterung wegen Übervermehrung mittlerweile verboten wurde.

Die
Stadt bemüht sich , den Ort noch interessanter für Touristen
zu gestalten. So legt man viel Wert auf
das Stadtbild und pflegt das Image als Holländerort. In diesem Sinne
werden auch Grachtenfahrten und Stadtführungen
in Holländertracht angeboten. Weiterhin wirbt der als Luftkurort
anerkannte Holländerort mit seinem gesunden
Nordseeklima und den zahlreichen Wassersportmöglichkeiten (Bootstouren,
Segeln, Rudern, Paddeln,
Tretbootfahren, Angeln).
Sylt
www.sylt.de

1. List. 2. Kampen.
3. Braderup. 4. Wenningstedt. 5. Munkmarsch. 6. Keitum. 7. Westerland.
8. Morsum. 9. Archsum. 10. Rantumer Becken. 11. Rantum. 12. Hörnum.
Sylt
ist die größte der nordfriesischen Inseln. Die Form der Insel
hat sich im Lauf
der Zeit ständig verändert, ein Prozess, der auch heute noch
im Gange ist.

Sylt
hat eine Größe von 99,14 km² und ist damit die viertgrößte
deutsche Insel. Sie erstreckt sich über
38,0 km in Nord-Süd-Richtung und ist am Königshafen bei List
nur 380 Meter schmal. An ihrer breitesten Stelle,
von der Stadt Westerland im Westen bis zur Nössespitze bei Morsum
im Osten ist sie bis zu 12,6 km breit.
Auf
Sylt ist - wie auch auf den nordfriesischen Nachbarinseln - motorisierter
Individualverkehr zugelassen.
Die Insel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz,
sowie ausreichend strandnahe Parkplätze, die in der
Regel jedoch kostenpflichtig sind. Mit dem PKW erreicht man die Insel
entweder per DB-Autozug mit dem
Sylt-Shuttle über den Hindenburgdamm, oder mit der Römö-Sylt-Linie
per Autofähre von der dänischen
Nachbarinsel Rømø, die durch einen Autodamm mit dem Festland
verbunden ist.

Neben
den Autozügen verkehren über den Hindenburgdamm Nah- und Fernverkehrszüge
(IC/EC). Die Bahnhöfe
der Insel sind (von Ost nach West): Morsum, Keitum und Westerland. Der
Hauptbahnhof liegt im Zentrum
in der Inselmetropole Westerland.

Dass
sich auf Sylt die Promis die Klinke in die Hand geben, bemerkt man spätestens
an den Preisen und
an den noblen Boutiquen!
Zu
KIEL gibt es eine extra Rubrik
Nach
1999 verschlug es mich 2005 ein zweites Mal nach Welt.
Ich habe vieles ein zweites Mal besucht und angesehen und war wieder begeistert.
Alle aufgeführten Orte/Regionen sind eine Reise wert!
FOTOS
(zuerst
sieht man ein paar Fotos des Haubarges und der Ferienwohnung)
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